Was uns 2021 gelehrt hat: Stabilität in der Lieferkette als Priorität

In einer Zeit, in der Lieferketten so unbeständig sind und unvorhersehbare Ereignisse immer häufiger auftreten, sind umfangreiche Enterprise Resource Planning(ERP)-Funktionalitäten und eine detaillierte Sicht auf Daten für Unternehmen wichtiger denn je, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

In diesem Jahr haben die anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie dazu geführt, dass im Management von Lieferketten Entscheidungen auf der Grundlage des prognostizierten Bedarfs und nicht nur anhand historischer Daten getroffen werden. Um mit diesen Herausforderungen umzugehen, hat Deacom neue Prognosefunktionen entwickelt, die die Marktvolatilität berücksichtigen und es Unternehmen ermöglicht, künftige Trends genauer vorherzusagen und bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Das entspricht auch den Veränderungen, die wir bei unseren Kunden beobachten: In der Vergangenheit wurden die Lieferketten auf Kosten optimiert, nicht auf Widerstandsfähigkeit. In diesem Jahr haben wir festgestellt, dass viele Unternehmen versuchen, ein Gleichgewicht zwischen Kosten und Ausfallsicherheit zu erreichen. Der Aufbau einer stabilen Lieferkette wurde zur neuen Priorität. Eine weitere Veränderung, vor allem im Lebensmittel- und Getränkesektor, ist die Verlagerung von der Produktion auf Nachfrage (Just-in-time) hin zur Produktion auf Vorrat (Just-in-case). Dies ist zwar kostspieliger und erfordert größere Lager, bietet aber einen Puffer an Beständen für den Fall, dass es zu ernsthaften Lieferverzögerungen oder anderen Problemen in der Lieferkette kommt.